Jury Internationaler Wettbewerb
Claudia Gladziejwski
Seeta Indrani
Anne Quirynen
Antonis Papadopoulos
Jury der Jungen

Claudia Gladziejewski
Geboren 1965 in Hamburg. Studierte in Norwich/England Comparative Literature, Film Studies und Creative Writing und in Hamburg, wo sie auch promovierte, Anglistik, Germanistik und Journalistik. Neben diversen Lehraufträgen an Filmhochschulen (u. a. Drehbuchaufstellungen) leitet sie beim Bayerischen Rundfunk die Redaktion „Kurzfilm und Debüt“, wo sie sich vor allem dem Filmhochschulnachwuchs widmet. Der Bayerische Rundfunk ist einer der wenigen Sender, der dem Kurzfilm einen eigenen Sendeplatz einräumt.

Seeta Indrani
Seeta Indrani ist die Festivalleiterin des „Clare Valley Film Festivals“ in Süd-Australien. Ferner ist sie als Schauspielerin und Filmemacherin tätig. Sie führte Regie bei der Dokumentation „The Sweeney - The life and work of Jim Sweeney”. Ihre bekanntesten Rollen sind die der Cassandra in der Uraufführung von Andrew Lloyd Webber“s „Cats” und die der PC Norika Datta aus der ABC-Serie „The Bill“. Neben weiteren Serien und Gastauftritten auf BBC, ITV, SKY TV und anderen hat Seeta Indrani vor kurzem die zweite Staffel der SKY 1 Serie „The Cafe“ fertiggestellt.

Anne Quirynen
Anne Quirynen studierte Videokunst und Kunstgeschichte. Seit 2007 ist sie Professorin für „Bewegtbild: Mediengestaltung mit digitalen Werkzeugen“ an der Fachhochschule Potsdam, wo sie im Kooperationsstudiengang Europäische Medienwissenschaft lehrt. Ihre Filme und Videoinstallationen werden auf Internationalen Festivals wie dem International Festival of New Film Split, Rotterdam Filmfestival, World Wide Video Festival Den Haag oder Art & Video in Europe Kopenhagen gezeigt wie auch in Kunstzentren wie dem Centre Pompidou Paris, dem MoMA New York oder dem Nippon Cultural Centre Tokyo. 1994 gehörte Anne Quirynen zu den Mitbegründern der unabhängigen Produktionsfirma für Digitale Kunst „De Filmfabriek“. 2003 war Anne Quirynen Dozentin für Videoinstallation am Chicagoer School of the Art Institute. Zur Berlinale 2012 stellte sie „Venus Mission“ im Forum Expanded aus.

Antonis Papadopoulos
Antonis Papadopoulos wurde 1956 in Athen geboren. Seit 1989 organisiert er das „National and the International Short Film Festival in Drama” im Norden Griechenlands, wo er seit 1999 auch die künstlerische Leitung inne hat. Außerdem studierte er Regie am Institut für Theater und Film in Kiew. Für die Hellenic Broadcasting Corporation (ERT) inszenierte er diverse Spielfilme und Dokumentationen, wovon mehrere auf internationalen Filmfestivals gezeigt wurden und mit dem Hellenic Ministry of Culture State Award ausgezeichnet wurden. Zu seinen Werken zählen die griechisch-zypriotische Koproduktion „Hazardous and Unhealthy” (2003) und die Dokumentation „Genocide of the Memory” (2009). Darüber hinaus lehrte Antonis als Professor für Film an verschiedenen Filmschulen und ist als Berater des griechischen Kulturministeriums tätig. Ferner ist er stimmberechtigtes Mitglied der Europäischen Filmakademie.

Jury der Jungen
Bereits zum 17. Mal wird die Jury der Jungen die Beiträge im Internationalen Wettbewerb einer kritischen Prüfung unterziehen, um nach ausgiebiger Diskussion den mit 1.000 Euro dotierten Preis der Stadt Regensburg für den Kurzfilm zu vergeben, der sie am meisten überzeugt hat. Es haben sich wieder vier filminteressierte Schüler und Studenten gefunden, die diese spannende Aufgabe übernehmen und dabei ihre Kenntnisse über die Welt des Films vertiefen.
Nina Kainzmaier, 18, Uni Regensburg (Medienwissenschaft, Amerikanistik)
Michelle Platt, 20, Uni Regensburg (Vergleichende Kulturwissenschaft)
Peter Stolz, 17, FOS Regensburg (Sozialwesen)
Lena Höring, 17, Gymnasium Neutraubling
Jury Deutscher Wettbewerb
Matthias Dell
Christine Hanke
Bjørn Melhus

Matthias Dell
Matthias Dell, geboren 1976, hat Theaterwissenschaft und Komparatistik in Berlin und Paris studiert. Er ist Filmredakteur bei der Wochenzeitung „Der Freitag“, wo er auch die sonntäglichen „Tatort“/„Polizeiruf“-Kritiken zur Diskussion (freitag.de) verfasst. Außerdem ist er Autor für „epd film“ und die Zeitschrift „Cargo – Film/Medien/Kultur“ (cargo-film.de) und Mitarbeiter bei der werktäglichen Medienkolumne „Altpapier“ auf evangelisch.de (dasaltpapier.de). Im November 2012 erschien bei Bertz+Fischer sein Buch „Herrlich inkorrekt. Die Thiel-Boerne-Tatorte“.

Christine Hanke
Die Medienwissenschaftlerin Christine Hanke studierte in Erlangen und Berlin Film- und Literaturwissenschaften. Ihre Promotion an der Uni Trier agiert im Spannungsfeld von Wissenschaftsforschung und Medientheorie. Sie unterrichtet seit 2004 im Studiengang Europäische Medienwissenschaft Potsdam, war Gastdozentin an der Bahçeehir University Istanbul und hat Professuren an der Hochschule für Bildende Künste (HBK), Braunschweig, und an der Kunsthochschule für Medien (KHM), Köln, vertreten. Derzeit vertritt sie die Professur „Visuelles Denken und Wahrnehmen“ am Institut für Künste und Medien der Uni Potsdam. Sie ist Mitherausgeberin und Gründungsmitglied der Netzzeitschrift „Nach dem Film“ (www.nachdemfilm.de).

Bjørn Melhus
Während der 1990er Jahre studierte Bjørn Melhus Kunst an der HBK Braunschweig und Film am California Institute of the Arts in Los Angeles. In den Jahren 2001/02 war er als Stipendiat des Landes Niedersachsen am International Studio and Curatorial Program (ISCP) in New York. Er lebt in Berlin und ist seit 2003 Professor für Virtuelle Realitäten an der Kunsthochschule Kassel. Sein Werk war auf internationalen Ausstellungen und Festivals zu sehen. Es erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise.
Jury FilmFernsehFonds Bayern
Christian Füllmich
Natalie Spinell
Christian Stangassinger

Christian Füllmich
Christian Füllmich wurde 1984 in Leipzig geboren und wuchs in der Nähe von Ulm auf. Nach dem Abitur 2004 zog er nach München, um Erfahrungen bei diversen Filmproduktionen zu sammeln und Einblicke in die unterschiedlichsten Bereiche zu erlangen. Dabei war er an einigen TV- und Kinoproduktionen für TV60, Pro GmbH und der Olga Film GmbH beteiligt. Darunter zum Beispiel „Kommissarin Lucas“, „Polizeiruf 110“, „Unter Verdacht“ oder dem Kinofilm „Vincent will Meer“. Nach seinem Medienmanagement-Studium für TV / Filmproduktion an der MHMK in München verlagerte Christian Füllmich seinen Arbeits- und Lebensmittelpunkt für einige Zeit nach Australien, wo er für Film- und Fernsehproduktionen tätig war. Seit Anfang 2010 arbeitete er für unterschiedliche TV-, Spiel- und Werbefilmproduktionen und setzte u.a. den Berlinale-Beitrag 2011 „Eisblumen“ von Susan Gordanshekan und den Kinofilm „Kaiserschmarrn (AT)“ um. Des Weiteren betreute er Kameraseminare um Michael Ballhaus an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Seit 2011 ist er neben Torben Maas für die gemeinsame Produktionsfirma „filmschaft maas & füllmich“ tätig.

Natalie Spinell
Natalie Spinell wird 1982 als Tochter einer tschechischen Mutter und eines italienischen Vaters in München geboren. Von klein auf wirkt sie in Produktionen wie „Tatort“, sieben Jahre im „Polizeiruf 110“ oder in „Höhere Gewalt“ mit. Sie spricht unter anderem etliche Hörspiele wie „Lolita“ oder leiht Peter Maffays „Tabaluga“ ihre Stimme. Nach ihrem Abitur 2003 geht sie auf Weltreise und findet sich 2006 in New York auf dem Lee Strasberg Theatre Institute wieder. Seit 2007 studiert sie nun auch Spielfilmregie an der Hochschule für Fernsehen und Film München und gewinnt mit ihrem letzten Kurzfilm „Viki Ficki“ zahlreiche Preise.

Christian Stangassinger
Geboren 1978 in München durchlief Christian Stangassinger eine Ausbildung zum Mediengestalter bei ProSiebenSat1 Media AG, Unterföhring. Nach einem Praktikum bei Arri in München studierte er bis 2012 an der Hochschule für Fernsehen und Film München im Studiengang Kamera. Für seinen Abschlussfilm „Silent River / Apele Tac“ wurde er 2012 mit dem deutschen Kamerapreis ausgezeichnet. Christian Stangassinger arbeitet vor allem als Kameramann im Bereich Werbung und Spielfilm.
Jury Regionalfenster
Gerd Otto
Jens Neundorff von Enzberg
Stefanie Wiesinger

Gerd Otto
Gerd Otto, ehemaliger Chefredakteur der Mittelbayerischen Zeitung in Regensburg, ist seit über 50 Jahren in vielerlei Aspekten journalistisch tätig und hat für diese Arbeit zahlreiche Preise und Ehrungen erhalten. Sein Interesse galt von Anfang an auch dem kulturellen und sportlichen Geschehen, was zuletzt auch mit der Publikation „Olympisches Ostbayern“ (Forum-Verlag Dr. Wolfgang Otto) zum Ausdruck kam. Nach dem Ausscheiden aus dem „aktiven“ Berufsleben war er unter anderem auch mit einer täglichen Kolumne für den regionalen Radiosender „Charivari“ vertreten. Seit 2010 arbeitet Gerd Otto bei der „Wirtschaftszeitung“ des Mittelbayerischen Verlags mit. Daneben ist Otto in den letzten Jahren Autor viel beachteter Buchprojekte unterschiedlicher Verlage (wo nicht anders angegeben im Forum Verlag Dr. Wolfgang) gewesen: u.a. „Träume, Tränen und Triumphe – 100 Jahre Jahn-Fußball“ (2007), „50 Jahre Zukunft – Siemens in Regensburg“ (Friedrich Pustet Verlag, 2009), „Es ist eine Lust zu leben – 20er Jahre in Regensburg“ (Dr. Peter Morsbach Verlag, 2009), „Uns gab`s schon damals – Krisenfeste Regensburger Firmen und Institutionen“ (2009), „Global Player – In der Welt zu Hause, in Ostbayern dahoam“ (2010), „Max Schierer – Mit Vollgas durch das Leben“.

Jens Neundorff von Enzberg
Jens Neundorff von Enzberg war nach seinem Studium der Musikwissenschaft, des Theatermarketing und der Kulturwissenschaften in Berlin und Leipzig ab 1992 als Dramaturg für alle Sparten am Südthüringischen Staatstheater Meiningen engagiert, bevor er 1996 als Dramaturg an die Sächsische Staatsoper Dresden wechselte. Dort arbeitete er unter anderem mit den Regisseuren Willy Decker, Peter Konwitschny, Marco Arturo Marelli, Peer Boysen und Udo Samel zusammen. Dazu war er mit der künstlerischen Leitung der „kleinen szene“, der experimentellen Bühne der Semperoper, betraut. Von 2000 bis 2007 war Jens Neundorff von Enzberg Chefdramaturg für Musiktheater und Mitglied der künstlerischen Leitung des Theaters Bonn sowie künstlerischer Leiter der experimentellen Musiktheaterreihe „bonn chance!“. In Bonn arbeitete er mit den Regisseuren Ulrike Ottinger, Tomaz Pandur, Cesare Levi, Stein Winge, Karoline Gruber, Barbara Beyer und Silviu Purcarete zusammen. Als Gastdramaturg betreute Jens Neundorff von Enzberg unter anderem im Jahr 2005 „Mitridate“ von Mozart bei den Salzburger Festspielen;war Stipendiat der Bayreuther Festspiele und publizierte in zahlreichen Musikzeitschriften. Hinzu kommt eine enge Zusammenarbeit mit vielen Komponisten wie beispielsweise Hans Werner Henze, Aribert Reimann, Detlev Müller-Siemens, Reinhard Febel, Steffen Schleiermacher, Jan Müller-Wieland, Vladimir Tarnopolski und Helmuth Oehring, bei denen Jens Neundorff von Enzberg zumeist Uraufführungen in Auftrag gegeben, betreut und mitentwickelt hat. In den Spielzeiten 2007/08 bis 2011/12 war Jens Neundorff von Enzberg als Operndirektor und Musiktheaterdramaturg am Staatstheater Braunschweig tätig. Seit Beginn der Spielzeit 2012/13 ist er Intendant am Theater Regensburg.

Stefanie Wiesinger
Stefanie Wiesinger, Jahrgang 1962, ist gebürtige Regensburgerin. Nach verschiedenen Stationen in Krefeld, Berlin und Italien landete sie mit Anfang 20 wieder in ihrer Heimatstadt. Neben zahlreichen Jobs in verschiedenen Branchen kam sie über Umwege zu ihrer jetzigen Berufung als Grafikdesignerin. Seit 12 Jahren arbeitet sie zusammen mit ihrem Partner Helmut Kitzmann im gemeinsamen Büro »mdkw«. Beide sind von Anfang an bei der KURZFILMWOCHE dabei, erst als interessierte Kinogänger, später zudem als Gestalter vieler Kurzfilmplakate. Seit einigen Jahren übernimmt sie die Gestaltung des Kurzfilmkatalogs und ihr Büro unterstützt die KURZFILMWOCHE zusätzlich als Sponsor.



